Die ersten TageAuthor: claudia

So das waere geschafft, ich darf endlich mal entspannen. Es ist der 4. Februar 2007 irgendwann um die Mittagszeit. Mein kleiner Schatz hat vor ein paar Stunden das Licht der Welt erblickt und ich lieg immer noch bis zur Brust betaeubt in meinem Bett. Mir geht’s eigentlich ganz gut, bin aber tierisch muede. Denn das war wohl die Nacht meines Lebens!

Das erste anlegen zum stillen verlief eigentlich ganz ohne Probleme und ganz ohne Schmerzen, kein Wunder, denn meine Brust war noch von der Betaeubung total gefuehllos. Das ging dann noch die naechsten paar Male so, denn es dauerte ein ganzes Weilchen bis die Betaeubung komplett verschwunden war. Als Aaron dann wieder “abgedockt” wurde konnte ich endlich ein paar Stunden schlafen.

Keine Ahnung wie lange ich geschlafen hatte, aber als ich wach wurde sass Josh neben mir und Aaron lag schlafend in seinem Waegelchen bei mir am Bett. Sooo suesss!!! Wir haben ihn eine halbe Ewigkeit einfach nur angestarrt. So ist das wohl als frischgebackene Eltern!

Sechs Tage sollte ich im Krankenhaus bleiben, hiess es, dass war auch gut so. Denn so konnte ich mich ein wenig verwoehnen lassen und mein Mann hatte genug Zeit zuhause wieder Ordnung zu schaffen. ;-)

Am dritten Tag in der Klinik traf mich am fruehen Morgen gleich erst Mal der Schock. Meine Brueste standen kurz vor der Explosion, zumindest fuehlte es sich so an. Da war also die Milch und zwar reichlich! Na dann kann’s ja losgehen…Aaron kann fruehstuecken kommen.

Die Zeit zog sich. Ich hatte Heimweh und die Schnauze voll vom Krankenhaus. An meinem Geburtstag, der sechste und letzte Tag in der Klinik, ging es endlich mit unserem Engel nachhause. Uebervorsichtig fuhr mein Mann die 4 Kilometer von der Klinik bis an unsere Haustuer. Endlich wieder in unserer Wohnung angekommen, stellten wir den Maxi Cosi mit unserem schlafenden Minibaby auf die Couch und starrten es erneut eine Ewigkeit an.
Das Abenteuer kann beginnen….

Monday, September 17th, 2007 at 2:52 pm and is filed under Rueckblick - die ersten 6 Monate. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

One comment

  1. Posted by MollyB 18th September, 2007 at 9:33 am

    Glueckwuensch!

    Betaeubung hat seine Vorteile …

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