Endlich zuhauseAuthor: claudia

Endlich raus aus der Klinik und wieder daheim in den eigenen vier Waenden mit unserem Aaron, dass war das beste Geburtstagsgeschenk fuer mich. Ich wollte garkeine Feier mit Freunden veranstalten, mir war es viel wichtiger den ersten Tag ganz in Ruhe daheim mit unserem Kleinen zu verbringen.

Da ist echt was wahres dran, wenn man sagt, dass Neugeborene die meiste Zeit mit schlafen verbringen. Es war tatsaechlich immer ein Highlight, wenn Aaron mal die Aeuglein aufschlug. Josh und ich konnten nie genug davon bekommen, den Kleinen permanent beim schlafen anzustarren. Ich vermisse heute noch so manche Gesichtsausdruecke, die Aaron immer gemacht hat, wenn er in der Traumphase seines Schlafes war. Er verdrehte manchmal die Augen, fing an zu laecheln oder runzelte die Stirn. Oder die Augen waren einfach offen und wir haben geraetselt: Ist er nun wach oder nicht?

(Bild: Aaron, 2 Tage alt, am schlafen – oder doch nicht?)

Naja, die Phasen sind lange vorbei.

Wie das eben so ist, als Neueltern wird alles gaaanz vorsichtig gemacht. Das Windelnwechseln dauerte doppelt solange wie heute. Das erste Windelnwechseln zuhause war fuer mich auch gleich ein Schockerlebnis. Der Rest der Nabelschnur fiel ab! Ich wusste natuerlich, das es passieren wird, trotzdem bin ich dermassen erschrocken. Der Bauchnabel war noch etwas am naessen und roetlich verfaerbt, war aber alles ok, wie mir die Hebamme am naechsten Tag versicherte.

Am zweiten Tag nach meiner Entlassung kam die Hebamme zu uns nachhause. Das war jedesmal ein Akt, da wir ja auf einem Kasernengelaende gewohnt haben und einer von uns immer vor ans Gate musste und sie dort abholen. Aber da sie einige deutsche Muetter in Kasernen betreut hat, kannte sie das Prozedere schon.
Bevor wir uns Aaron widmeten, schaute sie sich immer zuerst meine Narbe und dann meine Brust an und stellte ein paar Fragen. Sie empfohl mir das Dammmassageoel, was ich mir vor der Geburt besorgt hatte und kaum benutzt hatte, fuer meine KS-Narbe. Somit hatte auch das Oel endlich seinen Zweck und tatsaechlich tat es meiner Narbe sehr gut.

In den ersten vier Wochen nach der Geburt kam meine Hebamme etwa alle drei/vier TageĀ  vorbei, danach einmal die Woche. Ich habe es sehr zu schaetzen gewusst, mehr als ich es noch Wochen vor der Geburt geahnt haette. Gleich bei ihrem ersten Besuch hatte ich eine Liste mit einem Haufen Fragen angelegt und auch Josh loecherte sie mit tausend Fragen. Gottseidank konnte sie gut Englisch verstehen und auch ganz gut sprechen.

Saturday, September 22nd, 2007 at 2:47 pm and is filed under Rueckblick - die ersten 6 Monate. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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